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Mit Anzeigen Erfolg haben

Anzeigen sind ein etabliertes Mittel in der Werbung: regionale Zeitungen ohne Anzeigen sind nicht vorstellbar und einige Wochenblättchen scheinen nur noch aus Werbeinfos zu bestehen. Aber erreiche ich meine Kunden? Wie sorge ich für maximalen Erfolg? Hier kommen dazu einige Hinweise…

Beste Voraussetzungen für den Klassiker „Anzeige“

Wie immer muss ich alle enttäuschen, die an dieser Stelle von mir ein klares „Go“ oder „NoGo“ erwarten: es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, ob sich eine Anzeige lohnt, bzw. mehr lohnt als Alternativen. Aber ich möchte ein paar Hinweise geben, was es bei der Gestaltung und Entscheidung für eine Veröffentlichung zu beachten gilt.

Was gehört in eine gute Anzeige? Weniger ist mehr…

Was oft vergessen wird: die Anzeige ist der allererste Schritt im Vertriebsprozess, der Erstkontakt. Hier muss man noch nicht alle Infos unterbringen! So ein Vertriebsprozess (der Weg vom Interessenten zum Kunden) ist wie eine Liebesbeziehung, wo man beim ersten Date auch noch nicht die Hochzeit plant. Beachtet also, dass ihr schöne Bilder und einen guten Slogan nach vorn stellt. Zeigt deutlich den nächsten Schritt im Vertriebsprozess: Soll der Kunde direkt ins Ladenlokal? Dann die Adresse. Sollte er besser Anrufen? Hier hilft eine große Telefonnummer. Oder möchtet  Ihr ihn auf die Webseite locken? Dann setzt einen Link oder QR-Code als Blickfang ein. Es geht jeweils darum, neugierig  zu machen.

Anzeige Meisterbund

AZ Meisterbund, auf dem Foto (mitte) ist Peter Krautwald, 1. Geschäftsführer

Spart nicht bei der Gestaltung

Oft bieten Verlage und Zeitungen an, Anzeigen aus Visitenkarten selbst zu gestalten. Diese erfüllen leider oft die oben genannten Anforderungen nicht – wie auch? Der Gestalter in der Zeitung hat ja nur basale Informationen. Wenn man sich für eine Anzeige entscheidet, sollte man keine halben Sachen machen, sondern ein gutes Foto finden und sie von einem Experten designen lassen. Wenig Geld, dass man umsonst ausgibt, tut mehr weh als mehr Geld, dass auch Kunden und Aufträge bringt.

 Wo ist die Anzeige gut platziert?

Monkenbusch Anzeige - Platz

Anzeige für die Tischlerei Monkenbusch

Wer kein Auto hat, wird keinen Gutschein für eine Autowäsche einlösen, auch wenn die Aktion noch so günstig ist. Da ich kein Mann bin, werde ich nicht Kunde für das beste Herren-Produkt… will sagen: nur wer ein Problembewusstsein und Bedarf hat, der „scannt“ seine Umgebung nach möglichen Lösungen.

wichtig:  je massentauglicher das Produkt desto mehr lohnt sich eine Zeitungsanzeige.

Aus dieser Erkenntnis lässt sich ableiten, dass eine Anzeige von umso mehr Lesern bewusst wahrgenommen wird, umso mehr das darin beworbene Unternehmen Ihnen Lösungen anbietet, nach denen sie auch suchen. Zum Beispiel Grillfleisch oder Sonnenschirme als Angebot per Anzeige werden im Sommer bei vielen potentiellen Käufern auf dem „Scan“ sein. Für die Ausrüstung und Bedarf von Bergsteigern wird man per Zeitungsanzeige nicht allzu viele Kunden anlocken – zumindest nicht in Rheine und Umgebung 😉

Anzeige Bernard Reisen

Farbe fällt auf, Logo + Slogan machen neugierig. Wenn die Kontaktdaten noch gut sichtbar sind, ist viel erreicht.

Spezialisierte Produkte in spezialisierten Zeitschriften bewerben.

Wer spezialisierte Produkte oder Leistungen für eine kleinere Zielgruppe hat, kann dennoch mit Anzeigen Erfolg haben, wenn er die Anzeige in einer Fachzeitschrift platziert. Wenn ich beispielsweise Unternehmen aus der Region erreichen möchte, kann besser auf die Zeitschrift „Wirtschaft Münsterland“ zurückgreifen als auf die lokale Tageszeitung die in alle Haushalte geht. Fachzeitschriften gibt es für fast jeden Bereich.

Tipp: mit ein wenig Glück kann man mit der Zeitungsredaktion sprechen und ein Experteninterview oder einen redaktionellen Bericht über das eigene Unternehmen zusätzlich unterbringen.

Anzeige zweites früstück Rheine

Unsere Anzeige für Doreen Sandfort (erscheint in der Zeitschrift „Heim und Grund“)