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Soziale Medien: Pflicht und Kür

Eine Webseite ist heute oft nicht mehr der einzige Ort, an dem Unternehmen im web aktiv sind.
Facebook übrigens auch nicht.

Soziale Medien: Die Pflicht…

Eine facebook-Seite, auf der die Blogartikel oder kurze Statusmeldungen und Bilder geteilt werden, und wo ein Großteil der Kommunikation mit Kunden und Interessenten stattfindet ist schon fast Standard. Ebenfalls beliebt ist das Teilen der Beiträge über Twitter. Bei beiden ist wichtig, dass die Postings nicht immer gleich und „aus der Retorte“ stammen, sondern idealer weise neben Link und Bild auch einen individuellen Text erhalten.

…und die Kür

Gerade in sozialen Medien dreht sich das Rad der Zeit aber sehr schnell. Während die einen vielleicht noch nicht einmal bei Facebook angekommen sind, sind die anderen bereits auf dem Sprung zu neuen Plattformen, auf denen sie Ihre Zielgruppe noch besser erreichen können.

Zwei Plattformen im Bereich der sozialen Medien sollte man in meinen Augen ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit schenken: YouTube und Instagram:

Google’s YouTube ist heute mehr als nur ein Sammelsurium an lustigem, peinlichen oder kuriosem. Da das Erstellen und Bearbeiten und Hochladen von hochauflösenden Videos inzwischen mit einem überschaubaren Aufwand verbunden ist, hat das Bloggen auf dieser Plattform enorm an Beliebtheit gewonnen. Hinzu kommt, dass es dem einen oder andern leichter fallen mag, seine Themen in eine Kamera zu sprechen und seine Produkte oder Leistungen vor der Kamera zu zeigen als sie in einem langen Text vorzustellen.
Das inzwischen zum Facebook-Konzern gehörende Instagram ist die zweite lohnende Plattform, wenn es darum geht, seine Zielgruppe zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen hier immer Bilder. Oft aufgeräumt, mit Liebe zum Detail arrangiert, durchweg hochwertig und oft mit allerlei Filtern und Effekten versehen.
Bei beiden Plattformen sollten Profil und Artikel so angelegt sein, dass sie dazu einladen, von der Social-Media Seite auf die eigentliche Webpräsenz zu verweisen und zum dort weiterlesen anregen.

Warum das ganze? – Soziale Medien schaffen Aufmerksamkeit!

Beide Plattformen haben den Vorteil, dass sie weit weniger „vollgestopft“ sind, als es bei Facebook der Fall ist. Das ist zum einen natürlich auf die geringere Mitgliederzahl zurückzuführen (wobei die Durchdringung der Zielgruppe schon jetzt tadellos ist), insbesondere allerdings auf den Content.
Ein zweizeiliges Status-Update auf anderen sozialen Medien ist schnell geschrieben und abgesetzt. Ein ordentliches Bild oder Video nimmt aber schlichtweg mehr Zeit in Anspruch, sodass die Gefahr einer „Überflutung“ weit kleiner ist. In der Folge erhält der einzelne, hochwertige(!) Beitrag mehr Aufmerksamkeit.